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AKADEMIE der DGI AG

Datenschutz


Ausbildung zum Datenschutz-Auditor

 

     
  Teilnehmerkommentar  
     
  » Das Seminar war sehr gut durchstrukturiert und fachkompetent begleitet. Insgesamt ist die DGI durchweg zu empfehlen, da auf alle Fragen und Themengebiete zielgerichtet eingegangen wurde. «  
     
  Dieter K. | Kreissparkasse Ravensburg
 
     
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Format:

Ausbildung mit Personenzertifikat

Dauer:

3 Tage
   

Termine:

Berlin
  11. - 13. Februar 2019 - Durchführungsgarantie -
  20. - 22. Mai 2019
  22. - 24. Juli 2019
  21. - 23. Oktober 2019
   

Ort:

Berlin

Preis:

1.850,00 EUR - zuzüglich aktueller gesetzlicher Umsatzsteuer

Zertifikat:

240,00 EUR - zuzüglich aktueller gesetzlicher Umsatzsteuer
 
 

In den Seminarkosten sind die Teilnahmebestätigung, umfangreiche Arbeitsunterlagen, das Handbuch Datenschutzrecht (Beck-Texte), Frühstück, Getränke, frisches Obst und ein reichhaltiges Mittagsmenü enthalten.


Die Seminarbeschreibung, das Anmeldeformular sowie die Veranstaltungsinformationen können Sie sich hier herunterladen:

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Erwerben Sie die notwendigen Kenntnisse zur Auditierung einer Organisation im Bereich des Datenschutzes


Die Kenntnisse zur Durchführung eines Datenschutz-Audits sind für betriebliche und behördliche Datenschutzbeauftragte eine wesentliche Komponente zur systematischen Beurteilung des bestehenden Datenschutzniveaus sowie der Angemessenheit der umgesetzten technischen und organisatorischen Maßnahmen. Eine regelmäßige Kontrolle der Anforderungen an ein Datenschutzkonzept sowie des Datenschutzmanagements sowie die Prüfung und Kontrolle der Dokumentationen und Prozesse der eigenen Organisation kann als geeignetes Hilfsmittel für eine kontinuierliche Verbesserung und als Maßnahme für die Einhaltung der geforderten Risikofrüherkennung gemäß Aktien- und GmbH-Gesetz angesehen werden. Prüfgegenstand eines Datenschutz- Audits sind neben den Dokumenten der Nachweispflicht insbesondere die getroffenen Maßnahmen in den Bereichen der Informations- und Telekommunikationstechnologie. Insbesondere können die erworbenen Kenntnisse für die Überwachung der Einhaltung der regulierenden Datenschutzvorschriften, wie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), das Sozialgesetzbuch (SGB) oder das Telekommunikationsgesetz (TKG), herangezogen werden.


Ziel der Ausbildung

In diesem Seminar wird Ihnen das notwendige Fachvokabular für die Tätigkeit des Datenschutz-Auditors vermittelt sowie ein modellhaftes, praxisnahes Vorgehen für eine Datenschutzauditierung aufgezeigt. Des Weiteren lernen Sie die Prüfpunkte für eine angemessene Prüftiefe Ihres Datenschutz-Audits kennen sowie die Audit-Erkenntnisse adäquat zu bewerten, diese in einem Audit-Bericht zu dokumentieren und mögliche Handlungen abzuleiten.


Jedem Teilnehmer wird das Handbuch
Datenschutzrecht (Beck-Texte) zur Verfügung gestellt.


Inhalt

  • Planung, Zielsetzung und Durchführung eines Audits
  • Auswahl relevanter Fachbereiche, Geschäftsprozesse, automatisierter Verarbeitungen und Verfahren (Scope)
  • Audit-Arten intern / extern
  • Konformitäten zu Rechtsvorschriften, Standards und Normen
  • Audit-Methoden zur Überprüfung des Datenschutzkonzepts / Datenschutzmanagements
    • Beobachtung von Arbeitsabläufen
    • Dokumentenprüfung / -sichtung
    • Stichproben / statistische Analysen
    • Vor-Ort-Begehungen
  • Prüfkriterien gemäß DIN EN ISO 19011
  • Exemplarische Prüfpunkte u. a. bei der Vorabkontrolle oder der Datenverarbeitung im Auftrag
  • Vokabular des Datenschutz-Auditors
  • Rollen und Zuständigkeiten im Audit-Prozess
  • Interviewführung und Interviewteilnehmer
  • Umgang mit Audit-Risiken
  • Checklisten und Fragekataloge für das Audit
  • Kommunikation im Audit-Prozess
  • Dokumentation eines Audits
  • Nachbereitung und Auswertung eines Audits
  • Gliederung und Erstellung eines Audit-Berichts (Formulierung von Abweichungen, Ist-Erhebung und Schwachstellenermittlung)
  • Entwicklung sowie Umsetzung und Nachverfolgung von Korrekturmaßnahmen
  • Abschlussgespräch zum Audit
  • Entwicklung eines Audit-Programms, Revision
  • Integration anderer Managementsysteme (ISO 9001, ISO 27001, ISO 14001)
  • Anforderungen an interne Audits und den internen Auditor
  • Prüfung der Aufbau- und Ablauforganisation
  • Prüfung der technischen und organisatorischen Maßnahmen eines Datenschutz-Audits
  • Bewertung der Ergebnisse
  • Festlegung von Maßnahmen
  • Regelmäßige Überprüfung von Maßnahmen

Abschluss: Teilnahmebestätigung

Optional: Prüfung mit Personenzertifikat, personalisiertes Siegel


Voraussetzungen

Der vorherige Besuch einer Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten oder tiefgreifende Kenntnisse im Bereich Datenschutz sind empfehlenswert.


Zielgruppe

  • Datenschutzbeauftragte
  • Datenschutzkoordinatoren
  • IT-Sicherheitsbeauftragte / Informationssicherheitsbeauftragte
  • Revisoren
  • Führungskräfte
  • Verantwortliche für Datenschutz / Compliance

Dozent

Herr Ronny Neid

  • Diplom-Betriebswirt
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Zertifizierter IT-Sicherheitsbeauftragter

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Download > Prüf- und Zertifizierungsordnung

Download > Einsichtnahme- und Beschwerdeverfahren bei Prüfungen

Download > Antragsformular - Personenzertifizierung

Download > Antragsformular - Nachträgliche Optionen und Re-Zertifizierung

Download > Antragsformular - Personalisiertes Siegel

Download > Nutzungsbedingungen - Personenzertifizierung

Download > Einwilligung - Veröffentlichung Personenzertifizierung


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Datenschutz


Datenschutz im Finanz- und Versicherungswesen - nur Inhouse buchbar -

 

Format:

Seminar

Dauer:

2 Tage
   

Termine: 

Termine auf Anfrage
   

Ort:

bundesweit

Preis:

Preis auf Anfrage

Die Seminarbeschreibung und das Anmeldeformular können Sie sich hier herunterladen:

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Erwerben Sie die erforderliche Fachkunde für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Finanz- und Versicherungswesen


Die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben gewinnt, durch die erforderliche und zunehmende Verarbeitung von Informationen und Daten durch IT-gestützte Systeme und Prozesse, für das gesamte Finanz- und Versicherungswesen stetig an Bedeutung. Im Rahmen der finanz- und versicherungsspezifischen Aufgabenstellungen verarbeiten Beschäftigte von Finanz- und Versicherungsgesellschaften, -maklern, -vermittlern und Assekuradeuren personenbezogene Daten unter anderem von Interessenten, Kunden, Beschäftigten, Lieferanten sowie Produkt- und Kooperationspartnern.

Darüber hinaus werden im Verlauf des Beratungs- und Vertriebsprozesses für zahlreiche Finanz- und Versicherungsprodukte, wie Kredit- und Leasingfinanzierungen oder Lebens- und Krankenversicherungen, sogenannte besondere Arten personenbezogener Daten verarbeitet, welche in besonderem Maße zu schützen sind. Somit ist die zwingende Umsetzung von technischen und organisatorischen Maßnahmen notwendig, um einen angemessenen Schutz der Persönlichkeitsrechte zu gewährleisten. Insbesondere der Einhaltung des gesetzlich geforderten Datenschutzniveaus gemäß BDSG / DSGVO, der Mindestanforderungen Risikomanagement (MaRisk (BA)) oder der Bankaufsichtlichen Anforderungen an die IT (BAIT), dem Kreditwesengesetz (KWG), dem Geldwäschegesetz (GWG) sowie dem Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) oder dem Versicherungsvertragsgesetz (VVG) kommt bei sämtlichen Organisationsformen des Finanz- und Versicherungswesens eine übergeordnete Bedeutung zu.


Seminarziel / Ihr Nutzen

In diesem Seminar erlernen Sie die Grundlagen für den rechtskonformen Umgang mit personenbezogenen Daten im Finanz- und Versicherungswesen. Nach Abschluss dieses Seminars können Sie die gesetzlich geforderten Maßnahmen zur Sicherstellung der informationellen Selbstbestimmung bestimmen und die Umsetzung eines angemessenen Datenschutzmanagementsystems initiieren, planen und steuern sowie das Zusammenwirken von Risiken und Gefährdungen bei der Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten bewerten.


Inhalt

  • DSGVO und BDSG
  • Verantwortlichkeiten für die Einhaltung des Datenschutzes
  • Die Auftragsverarbeitung
  • Übermittlung von Gesundheitsdaten an Versicherer
  • Umgang mit mobiler IT
  • Die Einwilligungserfordernisse für die Erhebung und Verarbeitung von Kunden- und Interessentendaten - Betroffene
  • Die Verarbeitung und Nutzung für Zwecke der Vertragsbearbeitung
  • Weitergabe und Übermittlung von Kunden- und Interessentendaten
  • Auskunfts- und Einsichtsrechte der Betroffenen
  • Übermittlung an Inkasso
  • Persönliche und unternehmerische Haftung
  • Folgen bei Datenschutzverstößen wie Sanktionen und Bußgelder
  • Rechtskonformes Datenschutzkonzep
  • Aufbau und Betrieb eines Datenschutzmanagementsystems
  • Rolle des bestellten Datenschutzbeauftragten
  • Berufsgruppenspezifische Anforderungen an Vertrieb und Verwaltung
  • Sensibilisierung der Beschäftigten
  • Bestandsverwaltungssoftware
  • Besonderheiten der Datenverarbeitung wie GDV-Datensätze
  • Rechtskonformer Umgang mit analogen Daten und Informationen
  • Besondere Schutzwürdigkeit für eigene Beschäftigte (VIP-Konzept)
  • Aufbewahrungsfristen und Löschpflichten (rechtskonforme Archivierung)
  • Code of Conduct der Versicherer
  • BAIT und MaRisk (BA)
  • KWG und GWG
  • VAG und VVG
  • § 203 StGB und die Einhaltung der Schweigepflicht

Abschluss: Teilnahmebestätigung


Zielgruppe

  • Beschäftigte im Finanz- und Versicherungswesen
  • Datenschutzbeauftragte
  • Vertriebsmitarbeiter
  • Versicherungsgesellschaften / -makler / -vermittler

Dozent

Herr Ronny Neid

  • Diplom-Betriebswirt
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Zertifizierter IT-Sicherheitsbeauftragter
  • Versicherungsfachmann (IHK)

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Datenschutz


Datenschutz in der Werbung und im Marketing - nur Inhouse buchbar -

 

Format:

Seminar

Dauer:

2 Tage
   

Termine:

Termine auf Anfrage
   

Ort:

bundesweit

Preis:

Preis auf Anfrage

Die Seminarbeschreibung, das Anmeldeformular sowie die Teilnahmebedingungen können Sie sich hier herunterladen:

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Erwerben Sie die erforderliche Fachkunde, um Aktivitäten im Bereich der Werbung und des Marketings rechtskonform zu steuern


Die Regelungen des Datenschutzrechts für die Verwendung von Kundendaten beschreiben teilweise sehr konkret den datenschutzkonformen Umgang bei der werblichen Ansprache von Kunden. Die Sanktionierung der werblichen Ansprache von Kunden im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) durch Bußgelder fordert einen bewussten Umgang bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten.

Im Gegenzug ermöglichen die Regelungen des BDSG neue Wege zur werblichen Ansprache. Der Erfolg Ihrer Werbeaktivitäten hängt unmittelbar mit der positiven Akzeptanz Ihrer werblichen Aktivitäten durch die Marktteilnehmer zusammen. Dies fordert eine sensible Abwägung des schutzwürdigen Interesses der Betroffenen ebenso wie die Berücksichtigung des wirtschaftlichen Interesses Ihres Unternehmens. Ziel kann und muss es sein, ein beidseitig akzeptables Maß der Nutzung personenbezogener Daten der Betroffenen im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen umzusetzen.

Die verantwortliche Stelle hat dem Datenschutzbeauftragten zur Erhaltung der zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderlichen Fachkunde die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen zu ermöglichen sowie deren Kosten zu übernehmen (gemäß § 4 f Absatz 2 und 3 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)).


Seminarziel / Ihr Nutzen

Das Seminar vermittelt Ihnen die Einwirkungen aus dem Datenschutz- und Wettbewerbsrecht bezogen auf die werbliche Ansprache mittels personenbezogenen Kundendaten. Sie erwerben das notwendige Wissen um Werbe- und Marketingaktivitäten schon in der Planung steuern sowie die Durchführung rechtskonform umsetzen zu können. Sie können datenschutzrechtliche Fragestellungen in der Werbung und im Marketing abschließend beurteilen und den rechtskonformen Umgang mit Kundendaten zielorientiert steuern.


Inhalt

  • Nutzung personenbezogener Daten in der Werbung und im Marketing
  • Pseudonymisierte / anonymisierte Nutzung
  • Datenerhebung, -verarbeitung und –nutzung für Marketing- und Werbezwecke
  • Zulässigkeit der Erhebung und Nutzung mit und ohne Einwilligung des Betroffenen
  • Der Werbewiderspruch
  • Erhebung und Verarbeitung aus öffentlichen Verzeichnissen
  • Die Einwilligung des Betroffenen
  • Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) sowie Telemediengesetz (TMG) und die Einwirkungen auf die werbliche Ansprache
  • Definierte Löschfristen nach BDSG
  • Hinzuspeicherung von Daten
  • Zulässigkeit der Nutzung von Kundendaten bei Ansprache via Brief, E-Mail, Telefax, Telefon, SMS, MMS
  • Dokumentations- und Speicherpflichten gemäß BDSG
  • Risiken und Haftungsszenarien bei unrechtmäßiger Nutzung
  • Fremdwerbezwecke und deren rechtskonformer Umgang
  • Listendatenprivileg und Adressankauf

Abschluss: Teilnahmebestätigung


Zielgruppe

  • Datenschutzbeauftragte
  • Mitarbeiter aus den Bereichen Werbung, Marketing und Vertrieb
  • Management / Geschäftsführung

Dozent

Herr Johannes Rosen

  • Bachelor of Science (Wirtschaftsinformatik)
  • Zertifizierter qualifizierter IT Risk Manager
  • Zertifizierter IT-Sicherheitsbeauftragter
  • Zertifizierter Business Continuity Manager
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter

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Datenschutz


Verfahrensverzeichnis und Verarbeitungsübersicht erstellen sowie Vorabkontrolle erfolgreich durchführen

 

Format:

Seminar

Dauer:

2 Tage
   

Termine:

12. - 13. März 2018
  17. - 18. September 2018
   

Ort:

Berlin

Preis:

1.190,00 Euro - zzgl. aktueller gesetzlicher Umsatzsteuer
 
 

(In den Seminarkosten sind die Teilnahmebestätigung, umfangreiche Arbeitsunterlagen, Frühstück, Getränke, frisches Obst und ein reichhaltiges Mittagsmenü enthalten.)


Die Seminarbeschreibung, das Anmeldeformular sowie die Teilnahmebedingungen können Sie sich hier herunterladen:

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Erlernen Sie die rechtskonforme Erstellung eines Verfahrensverzeichnisses und einer Verarbeitungsübersicht sowie die Durchführung einer Vorabkontrolle


Nach der Bestellung zum Datenschutzbeauftragten ist diesem von der verantwortlichen Stelle eine Übersicht über die in § 4e Satz 1 BDSG genannten Angaben sowie über zugriffsberechtige Personen zur Verfügung zu stellen. Die in § 4e Satz 1 Nr. 1-8 BDSG genannten Angaben sind auf Antrag jedermann in geeigneter Weise verfügbar zu machen. Somit sind Verfahrensverzeichnis sowie Verarbeitungsübersicht nachweispflichtige Dokumente, die vorgehalten werden müssen.
Des Weiteren schreibt das Bundesdatenschutzgesetz vor, dass für automatisierte Verfahren mit besonderen Risiken für die Rechte und Freiheiten der Betroffenen eine Vorabkontrolle durch den Datenschutzbeauftragten durchzuführen ist. Diese Kontrolltätigkeit ist zu dokumentieren und im Rahmen der Nachweispflicht vorzuhalten.

Die verantwortliche Stelle hat dem Datenschutzbeauftragten zur Erhaltung der zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderlichen Fachkunde die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen zu ermöglichen sowie deren Kosten zu übernehmen (gemäß § 4 f Absatz 2 und 3 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)).


Seminarziel / Ihr Nutzen

In diesem Seminar erarbeiten Sie unter fachkundiger Anleitung Ihr Verfahrensverzeichnis sowie die Grundlagen zur Erstellung, Pflege und Aktualisierung Ihrer Verarbeitungsübersicht. Um die rechtskonforme Durchführung einer Vorabkontrolle zu ermöglichen erarbeiten Sie ein unternehmensspezifisches Formblatt sowie die zugehörige Prozessbeschreibung.


Inhalt

  • Funktion und Inhalt eines Verfahrensverzeichnisses
  • Vorgaben für die Erstellung eines Verfahrensverzeichnisses
  • Anforderung an die verantwortliche Stelle und den betrieblichen Datenschutzbeauftragten
  • Durchführung einer Vorabkontrolle in der Praxis
  • Folgen und Auswirkungen fehlender oder mangelhafter Verzeichnisse
  • Bußgelder und Anrufung der Aufsichtsbehörde
  • Organisation der Erstellung und Pflege eines Verfahrensverzeichnisses
  • Praktische Durchführung der Erstellung eines Verfahrensverzeichnisses
  • Praktische Durchführung zur Erstellung einer Verarbeitungsübersicht
  • Inhaltliche und organisatorische Voraussetzungen einer Vorabkontrolle
  • Praktische Übung zur Durchführung einer Vorabkontrolle

Abschluss: Teilnahmebestätigung


Zielgruppe

  • Datenschutzbeauftragte
  • Management / Geschäftsführung
  • IT-Verantwortliche, die sich im Bereich Datenschutz weiterbilden müssen

Dozent

Herr Johannes Rosen

  • Bachelor of Science (Wirtschaftsinformatik)
  • Zertifizierter qualifizierter IT Risk Manager
  • Zertifizierter IT-Sicherheitsbeauftragter
  • Zertifizierter Business Continuity Manager
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter

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Datenschutz


Datenschutzrechtliche Aufgaben und Rechte bei Betriebsratstätigkeit

 

Format:

Seminar

Dauer:

2 Tage
   

Termine:

Berlin
  27. - 28. März 2019
  31. Juli - 01. August 2019
  16. - 17. Oktober 2019
   

Ort:

Berlin

Preis:

1.150,00 EUR - zuzüglich aktueller gesetzlicher Umsatzsteuer
 
 

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Aufgaben und Rechte des Betriebsrats beim Umgang mit personenbezogenen Daten rechtskonform umsetzen


Das Persönlichkeitsrecht der informationellen Selbstbestimmung von Arbeitnehmern ist gemäß Betriebs-verfassungs¬gesetz (BetrVG) zu schützen, was die Erfüllung der datenschutzspezifischen Anforderungen durch Ihre Organisation nach sich zieht. Die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats sind insbesondere bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten der Arbeitnehmer zu wahren. Die Konstruktivität der Zusammenarbeit des Betriebsrats mit dem Datenschutzbeauftragten sowie dem IT-Sicherheits¬beauftragten nimmt bei der Umsetzung datenschutzkonformer Maßnahmen eine wichtige Rolle ein. Die an Ihre Organisation gestellten datenschutzrechtlichen Anforderungen müssen auch im Wirkungskreis des Betriebsrates selbst erfüllt werden

Das Seminar erfüllt die Anforderungen an eine Freistellung gemäß § 37 Absatz 6 BetrVG und berechtigt gemäß § 40 Absatz 1 BetrVG zur Übernahme der Kosten durch den Arbeitgeber.


Seminarziel / Ihr Nutzen

Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Vermittlung von datenschutzrechtlichem Grundlagenwissen, um Sie als Mitglied des Betriebsrats auf Ihr Mandat vorzubereiten. Die datenschutzspezifischen Themen, die der Mitbestimmung unterliegen, wie die Ausarbeitung von Betriebsvereinbarungen, die allgemeine Verarbeitung von Personaldaten, der Umgang mit Beschäftigtendaten zur Bewertung oder Kontrolle von Fähigkeiten, Leistung und Verhalten sowie die private oder betriebliche Nutzung der IT und die Zusammenarbeit mit dem Datenschutzbeauftragten, bilden u. a. die Kerninhalte des Seminars.

Insbesondere die Klärung individueller Fragestellungen Ihrerseits werden Sie abschließend in die Lage versetzen datenschutzrechtliche Fragestellungen bewerten und angemessene Schutzmaßnahmen umsetzen zu können.


Inhalt

  • Grundlagen des Datenschutzrechts gemäß DSGVO, BDSG, BetrVG, AGG und SGB
  • Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats bei Planung, Einrichtung oder Änderung von IT-Systemen und Anwendungen
  • Durchsetzung der Rechte des Betriebsrats
  • Kontrollrechte des Betriebsrats
  • Verarbeitung von Beschäftigtendaten durch den Betriebsrat
  • Technischer und organisatorischer Datenschutz
  • Rechte der Beschäftigten
  • Datenschutzfolgenabschätzung
  • Auftragsverarbeitung
  • Drittlandsübermittlung
  • Der datenschutzkonforme Umgang mit
    • Kommunikationsmedien wie E-Mail und Internet
    • Bildmaterial von Beschäftigten
    • Bewerberdaten
    • Verhaltens- und Leistungsdaten der Beschäftigten
    • Videoüberwachung und ‑aufzeichnung
    • elektronischen und analogen Beschäftigtendaten
  • Zusammenarbeit zwischen dem Betriebsrat und dem Datenschutzbeauftragten
  • Betriebsvereinbarungen zu Themen wie
    • Nutzung von mobilen Endgeräten
    • Nutzung von BYOD
    • Videoüberwachung
    • Zeiterfassung
    • Zutrittskontrolle
    • Archivierung
    • Home Office
    • Telekommunikation
    • Mobilfunk
    • Nutzung von IT
    • Whistleblowing
    • Mitarbeiterbefragungen

Abschluss: Teilnahmebestätigung


Zielgruppe

  • Betriebs- / Personalratsmitglieder
  • Jugend- und Auszubildendenvertretung
  • Schwerbehindertenvertretung
  • Datenschutzbeauftragte
  • Beschäftigte im Personalwesen

Dozent

Herr Manuel Grubenbecher

  • Wirtschaftsjurist - Informationsrecht
  • Datenschutzbeauftragter
  • Datenschutz-Auditor
  • IT-Sicherheitsbeauftragter

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